<이방의 비전향 장기수>

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                                                          Erklärung

für Entwicklung des Verhältnisses zwischen Süd und Nord

und für Frieden und Wohlstand

 

Nach der Vereinbarung zwischen dem Staatspräsident der Demokratischen Republik von Korea Roh Moo-hyun und dem Vorsitzender der Verteidigungskommission der Demokratischen Volksrepublik Korea Kim Jong-il  besuchte Präsident Roh Moo-hyun

Pyonyang vom 2. bis zum 4. Oktober 2007.

Während der Besuchszeit sind die geschichtliche Begegnung und Gespräche stattgefunden.  

Bei der Begegnung und dem Gespräch wurde zunächst der Geist der <gemeinsamen Erklärung vom 15. 6.> im Jahr 2000 erneut bestätigt, und sind alle Fragen zur Verwirklichung der Entwicklung des Verhältnisses zwischen Süd und Nord, des Friedens, nationales gemeinsames Wohlstandes  und der Wiedervereinigung in aller Offenheit  konsultiert.

Aus Überzeugung davon, dass beide Seiten eine neue Ära des nationalen Wohlstandes und der unabhängigen Wiedervereinigung herbeizuführen vermögen, wenn das Volk  seine Wille und Kraft zusammen bündelt, geben die beide Seiten  auf Grund der <gemeinsamen Erklärung vom 15.6.> für  Ausbau des Süd-Nord-Verhältnisses die folgende Erklärung ab: 

1.  Süd und Nord bewahren und verwirklichen  <6,15er gemeinsame Erklärung> aktiv

Süd und Nord wollen das Problem der Wiedervereinigung ‚im Geiste des Volkes selbst’

selbständig lösen, die Würde und das Interesse des Volkes achten und alle Fragen in diesen

Zusammenhang behandeln.

Süd und Nord beabsichtigen, den Tag von 15. Juni als einen nationalen Feiertag festzulegen,

um  die gemeinsamen Erklärung von 15.6. konsequent nachzugehen.

2.  Süd und Nord  wollen das gegenseitige Verhältnis unabhängig von Ideologie und                          Gesellschaftssystem mit Respekt und Vertrauen befestigen. 

Süd und Nord wollen sich jeweils in die interne Angelegenheit von anderen nicht einmischen,

aber  alle Fragen vom gegenseitigen Verhältnis zum Dienst  von Versöhnung, Kooperation und Wiedervereinigung ausgleichen.

Süd und Nord wollen jeweils Gesetze und Ordnungen erneuern, um das gegenseitige

Verhältnis zur Wiedervereinigung zu entwickeln.

Süd und Nord wollen dafür sorgen, neben den Parlamenten alle Institutionen und

Gruppen in der Gesellschaft zu Dialog und Kontakt anzuregen, um alle Fragen der Erweiterung und Entwicklung  des  nationalen Verhältnisses im Interesse des Volkes zu lösen.

3.   Süd und Nord wollen die militärische Feindschaft beenden und miteinander eng kooperieren, um Entspannung und Frieden auf der  koreanischen Halbinsel  abzusichern.

Süd und Nord wollen nun nicht mehr gegenseitig anfeinden und militärische Spannung abbauen und alle Konfliktprobleme durch Dialog und Verhandlung lösen.

Süd und Nord wollen keinen Krieg mehr auf der koreanischen Halbinsel erdulden und

die Verpflichtung des Nicht-Angriffs streng einhalten.

Süd und Nord haben vereinbart, im Westmeer ein gemeinsames Fischfanggebiet einzurichten und das zugleich als Friedensgebiet  zu  deklarieren, um zufällige

Konflikte zu meiden. Dafür sollen der südkoreanische Verteidigungsminister  und

der nordkoreanische Volksarmeemninister in November dieses Jahres in Pyongyang

zusammen treffen. Dabei haben sie vor allem militärische Sicherheitsmaßnahme bei

Einrichtung und Kooperation bzw. militärische Maßnahme der Vertrauensbildung zu

verhandeln.

4.   Süd und Nord sind zur gemeinsamen Erkenntnis gekommen, den gegenwärtigen

Waffenstillstand zu beenden und einen dauerhaften Friedensstatus zu statuieren.

Sie haben sich vereinbart, dafür zu kooperieren, dass  die drei oder vier Staaten-Häuputer in Korea zusammenkommen, um die Deklaration des Kriegsendes  vorzubereiten.

Süd und Nord wollen für die problemlose Abwicklung von der sechser Konferenz,  der gemeinsame Erklärung von 19.9. und der Vereinbarung von 13.2. gemeinsam kooperieren, um die Atomfrage auf der koreanischen Halbinsel zu lösen.

5.  Süd und Nord haben vereinbart, wirtschaftliche Zusammenarbeit nach dem

Prinzip von gemeinsamer Verwaltung für gemeinsame Interessen und von gegenseitiger Ergänzung zu aktivieren und ständig zu erweitern , um eine ausgeglichne Entwicklung der nationalen Wirtschaft und den gemeinsamen

Wohlstand zu gewähren.

Süd und Nord wollen alle Investitionen zur wirtschaftliche Kooperation fördern, Ausbau der Basisinfrastruktur und Erschließung der (Hilfsquellen) Bodenschätze befördern und

verschiedene  Sonderförderungsmaßnahme und  -Begünstigung für kooperative Nationalprojekten gewähren.

Süd und Nord wollen ein <Sondergebiet zur friedlichen Zusammenarbeit im Westmeer>

einrichten, das Haeju-Hafen  und ihre Umgebung einschließt, womit  gemeinsame Fischerei

und Friedensgebiet gewährleistet,  zugleich eine Wirtschaftsonderzone, die Öffnung von Hafen-Haeju, direkter Seeweg zu Haeju und schließlich eine gemeinsame Nutzung der Mündung des Flusses Hangang ermöglicht wird.

Süd und Nord wollen die erste Stufe des Baus von <Gae-Sung-Industrie-Zone> bald abschließen und die zweite Stufe anfangen, und den Bahntransport zwischen Munsan und Bongdong in Gang setzen, und alle Absicherungsmaßnahmen von Druchgang, Korrespondenz, Zollabfertigung möglichst bald vervollständigen.

Süd und Nord wollen die Eisenbahn zwischen Gaesung und Sinuizu, und den Autobahn zwischen Gaesung und Pyonyang gemeinsam benutzen und in diesem Zusammenhang

über seine  Ausbesserung konsultieren.

Süd und Nord wollen in Anbyun und Nampo <Korea Kooperations Zone> einrichten, wo

alle möglichen Zusammenarbeiten im Gebiet von Landwirtschaft, Gesundheitswesen,

Umweltfragen z.B. ausgebaut werden können.

Süd und Nord  wollen für reibungslose wirtschaftliche Zusammenarbeit  bisherigen <Förderungskomitee für wirtschaftliche Zusammenarbeit > zur <Gemeinsame Komitee

für wirtschaftliche Zusammenarbeit> umstruktuieren und unter der Leitung von stellvertretenden Ministerpräsidenten stellen.

6.  Süd und Nord wollen Austausch und Zusammenarbeit  von allen Gebiete der Gesellschaft und Kultur, z.B. Geschichte, Sprache, Bildung, Wissenschaft  und Technik, Kultur, Kunst, Sport – ausbauen, um die lange Geschichte des Volkes

und die vorragende Kultur zu bewahren.

Süd und Nord wollen eine direkte Verbindung zwischen Baekdu-Berge und Seoul  zum

Zweck  des touristischen Interesses einrichten.

Süd und Nord wollen süd-nordkoreanischen Anfeurungsgruppen zum Olympischen Spiel

2008 in Beijin durch die Bahn zwischen Seoul und Siuizu befördern.

7.  Süd und Nord wollen humanitäre Zusammenarbeit noch aktiver praktizieren.

Süd und Nord wollen Begegnungen von getrennten Familien und Verwandten erweitern

und Austausch-Programm von Ferngespräch mit Bild und Briefwechsel fördern.

Dafür wird bald in Gumgangsan das <Haus der Begegnung> fertig gestellt. Dann

sollten ständige Mitarbeiter von beiden Seiten dort stationieren, die Begegnungen von

Familien und Verwandten ständig organisieren.

Süd und Nord wollen bei den Naturkatastrophen oder jeglichen Katastrophen im Geiste des Humanismus und der nationalen Solidarität  gegenseitig  Beistand leisten.

8.  Süd und Nord wollen sich in allen internationalen Öffentlichkeiten für das Interesse des Volkes und das Recht und Interesse der Übersee-Landsleute  zusammen  einsetzen.

Zur Verwirklichung dieser Erklärung wollen Süd und Nord die Konferenz von beidseitigen Ministerpräsidenten veranstalten.  Und die erste Konferenz sollte im November dieses

Jahres in Seoul stattfinden.

Süd und Nord wollen es für die Ausbau des beidseitigen Verhältnisses, dass sich die beiden

Staatsoberhäupter beliebig zusammen treffen und aktuelle Probleme konsultieren.

 

den 4. Oktober 2007  in Pyonyang

 

Der Staatspräsident                                              Der  Vorsitzender

der Demokratischen Republik von Korea          Verteidigungskommission

                                                                                 der Demokratischen Volksrepublik Korea

Roh Moo-hyun                                                      Kim Jong-il

 

                                                    (Übersetzt  aus koreanischem Text  durch Young Bin Lie)

 

 

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