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Nationale Krise in Südkorea

Seit Anfang Mai versammeln sich

zigtausende Menschen jeden Abend vor dem Rathaus in Seoul, Süd-Korea. Sie sind ganz normale Menschen: Mütter mit Kindern, Schüler und Studenten, Arbeiter wie Angestellte. Obwohl sie sich vorher nicht kannten, zünden sie gemeinsam Kerzen an.

Keine nennenswerte Organisation hat die Versammlung aufgerufen. Dennoch kommen Sie jeden Abend zum Rathaus und sind einer Meinung: Sie sind gegen den Import des Rindfleisches aus den U.S.A. Die jetzige konservative Regierung hat im April abrupt für den uneingeschränkten Import des amerikanischen Rindfleisches entschieden; ohne Rücksicht auf die Gefahr des Rinderwahnsinns.

Bekanntermaßen züchten die amerikanischen Viehhalter ihre Kühe immer noch mit tierischem Futter, was in Europa seit dem Jahr 2000 für Wiederkäuer gänzlich verboten ist. Während in Europa bei allen Kühen, die älter als 30 Monaten sind, unbedingt der BSE-Test durchgeführt werden muss, wenn sie als Lebensmittel für Menschen oder Futter verarbeitet werden sollen, werden in den U.S.A. nur ca. 0.1% von den gesamten Kühen dem Test unterzogen. So gesehen lauert unausgesprochen die Gefahr des Rinderwahnsinns in dem Fleisch aus den U.S.A. Es ist besonders gefährlich, wenn das Fleisch aus den Kühen, die älter als 30 Monate sind, gewonnen wird.

Die koreanische Regierung sieht diese Fakten aber nicht: Sie beschwichtigt sich mit dem Argument, dass nur eine extrem geringe Möglichkeit besteht, an Rinderwahnsinn zu erkranken. Im letzten Jahr, in dem die jetzige Regierung noch die größte Oppositionspartei war, haben sie sich vehement gegen den Import des älteren Rindfleisches aus den U.S.A. ausgesprochen. Nun ist Korea das erste Land Ostasiens, das uneingeschränkt das Rindfleisch aus den U.S.A. importiert. Da die japanische Regierung immer noch darauf besteht, kein Rindfleisch, das älter als 20 Monate ist, ins eigene Land zu importieren, fühlen sich die Koreaner als direkte Nachbarn Japans von der eigenen Regierung absolut betrogen.

Schon seit 3 Wochen gehen die Koreaner jeden Abend auf die Straße. Friedlich mit Kerzen! Sie verlangen eine gänzlich neue Verhandlung mit der amerikanischen Regierung. Aber die koreanische Regierung reagiert nicht ernsthaft und redet um den heißen Brei herum. Der jetzige Präsident meint immer noch, dass es gewisse Drahtzieher gäbe, die von Nordkorea beauftragt worden seien, die Demonstrationen durchzuführen. Zu allem Überfluss hat die Regierung seit ein paar Tagen angefangen, mit polizeilichen Kräften die zivilen

Demonstranten gewaltsam niederzuschlagen. Die Koreaner in der Übersee sind über diese Situation sehr besorgt. In New York wie auch in Paris versammeln sich die Koreaner, um das Gefühl und die Besorgnis der Landsleute zu teilen und mitzuempfinden.

Wir, die Koreaner in Deutschland, verlangen von der koreanischen Regierung:

Eine sofortige Annullierung der Rindfleisch-Verhandlung mit den U.S.A!

Eine neue Verhandlung zu eröffnen!

Die Souveränität über die Quarantäne zu achten!

 

6.15유럽공동위

 

 


615 유럽공동위원회